Glossar

Die wichtigsten Begriffe zum Thema in alphabetischer Reihenfolge.

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Erklärung
Harm Reduction bezieht sich auf Maßnahmen, Programme und Praktiken, die in erster Linie darauf abzielen, die negativen gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Konsequenzen des Gebrauches von legalen und illegalen [Substanzen] zu reduzieren, ohne dabei zwangsläufig das Ziel einer Reduzierung des [Substanz]konsums zu verfolgen. Harm Reduction hilft Menschen, die [Substanzen] konsumieren, aber auch deren Familien und dem Gemeinwesen.
Quelle
International Harm Reduction Association. (2010). Was ist Harm Reduction. Eine Erklärung der International Harm Reduction Association, Briefing.
Erklärung
(ICD-10, F10.1): Wenn durch Alkoholgebrauch eine nachweisliche Folgeschädigung der psychischen oder physischen Gesundheit des Konsumenten aufgetreten ist, kann ebenfalls nach dem Internationalen Klassifikationssystem Psychischer Störungen (ICD-10; Dilling et al. 2014) ein „schädlicher Alkoholgebrauch“ diagnostiziert werden. Schädliches Verhalten wird häufig von anderen kritisiert und hat auch oft unterschiedliche negative soziale Folgen. Eine „akute Intoxikation“ oder ein „Kater“ („Hangover“) beweisen allein noch nicht den Gesundheitsschaden, der für die Diagnose erforderlich ist. Liegt ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10, F10.2) vor, ist ein „schädlicher Alkoholgebrauch“ nicht zu diagnostizieren.
Quelle
(ICD-10, F10.1): Wenn durch Alkoholgebrauch eine nachweisliche Folgeschädigung der psychischen oder physischen Gesundheit des Konsumenten aufgetreten ist, kann ebenfalls nach dem Internationalen Klassifikationssystem Psychischer Störungen (ICD-10; Dilling et al. 2014) ein „schädlicher Alkoholgebrauch“ diagnostiziert werden. Schädliches Verhalten wird häufig von anderen kritisiert und hat auch oft unterschiedliche negative soziale Folgen. Eine „akute Intoxikation“ oder ein „Kater“ („Hangover“) beweisen allein noch nicht den Gesundheitsschaden, der für die Diagnose erforderlich ist. Liegt ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10, F10.2) vor, ist ein „schädlicher Alkoholgebrauch“ nicht zu diagnostizieren.
Erklärung
Gruppe schwerer psychischer Störungen mit im Vordergrund stehender Positivsymptomatik wie Wahn, Halluzinationen oder Ich-Störungen, teilweise auch Störungen der Affektivität, Psychomotorik, des Antriebs und sozialen Verhaltens aber ohne Beeinträchtigung von Vigilanz und Orientierung. Behandelt wird mit Neuroleptika. Die Prognose hängt von der einzelnen Form ab.
Quelle
Völkel, B. (09.2018). Schizophrenie. Abgerufen 4. Mai 2020, von https://www.pschyrembel.de/schizophrenie/K0KF1/doc/
Erklärung
Screeningtests bezeichnen zeit- und kostengünstige Vortests zur ersten Identifizierung von Personen mit klinisch relevanten Merkmalen oder solchen, die potenziell gefährdet sind.
Quelle
Wittchen, H. U., & Hoyer, J. (2011). Klinische Psychologie & Psychotherapie (Vol. 2). Heidelberg: Springer.
Erklärung
Antidepressiva, welche selektiv die Wiederaufnahme von Serotonin aus dem synaptischen Spalt in die Nervenzellen hemmen und bei Depressionen eingesetzt werden. Selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer erhöhen die Serotoninkonzentration, indem sie die präsynaptischen Serotonin-Transporter blockieren. Vertreter sind Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin und Dapoxetin.
Quelle
Pschyrembel Redaktion. (09.2019). Selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Abgerufen 11. Mai 2020, von https://www.pschyrembel.de/Selektive%20Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer%20(SSRI)/K0KU7/doc/
Erklärung
Ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagnostischen Verfahrens. Sie gibt den Anteil der korrekt diagnostizierten Objekte an, die das zu diagnostizierende Merkmal aufweisen. (…) Bei der Beurteilung der Sensitivität als Gütemaß eines Tests muss i. d. R. simultan die Spezifität des Verfahrens berücksichtigt werden. Unter ansonsten gleichen Umständen sinkt die Sensitivität mit zunehmender Spezifität. ODER Gibt an, wie häufig der Test bei Vorliegen einer bestimmten Krankheit positiv ist
Quelle
Wirtz, M. (2020). Sensitivität. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 11.05.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/sensitivitaet/ ODER Lechner, K., & Krauth, M. (2009). Grundlagen der Diagnostik [Vorlesungsfolien]. Abgerufen von http://www.meduniwien.ac.at/msi/biosim/metmed/1_Diagnostik_Grundlagen%20bearbeitet.pdf
Erklärung
Die bedingte Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Patienten mit einer Erkrankung ein bestimmter diagnostischer Test positiv ist.
Quelle
Universität Münster. (o. J.). Glossar. Abgerufen 11. Mai 2020, von http://jumbo.uni-muenster.de/index.php?id=glossar#c349
Erklärung
Gibt an, wie häufig der Test bei gesunden Personen negativ ist.
Quelle
Lechner, K., & Krauth, M. (2009). Grundlagen der Diagnostik [Vorlesungsfolien]. Abgerufen von http://www.meduniwien.ac.at/msi/biosim/metmed/1_Diagnostik_Grundlagen%20bearbeitet.pdf
Erklärung
Die bedingte Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Patienten, der eine Erkrankung nicht hat, ein bestimmter diagnostischer Test negativ ist.
Quelle
Universität Münster. (o. J.). Glossar. Abgerufen 11. Mai 2020, von http://jumbo.uni-muenster.de/index.php?id=glossar#c349
Erklärung
Auch als Standardglas bekannt; Zur schnellen alltäglichen Berechnung der getrunkenen Alkoholmenge wird üblicherweise die Einheit „Standardglas“ verwendet. Zwar haben verschiedene Alkoholsorten unterschiedliche Volumen-Prozente Alkohol, durch die unterschiedlichen Glasgrößen enthalten die meisten alkoholischen Getränke dennoch in etwa den gleichen Alkoholgehalt von ca. 10-12 g reinen Alkohol.
Quelle
Drugcom. (2019, Juni 27). Was ist ein Standardglas? Abgerufen 11. Mai 2020, von https://www.drugcom.de/haeufig-gestellte-fragen/fragen-zu-alkohol/was-ist-ein-standardglas/
Erklärung
Auch als Fettleberhepatitis bekannt; Bezeichnung für eine aus der verfetteten Leber hervorgehende chronische Entzündung. Es handelt sich um eine Zwischenstufe zwischen Fettleber und Leberzirrhose. Pathologisch finden sich degenerativ-nekrotische, granulozytär-entzündliche Veränderungen.
Quelle
Plauth, M. (05.2017). Fettleberhepatitis. Abgerufen 5. Mai 2020, von https://www.pschyrembel.de/Steatohepatitis/K07PT/doc/
Erklärung
Aggregate von Phänomenen ohne Bezug auf ihre Kausalität und Zusammengehörigkeit.
Quelle
Pschyrembel Redaktion. (03.2018). Symptomkomplex. Abgerufen 5. Mai 2020, von https://www.pschyrembel.de/Symptomenkomplex/K0M1J/doc/